Unter der Neuauflage des Mottos einer bereits früheren Wanderung aus damaligen Zweitliga-Zeiten machten sich einige Trotzköpp auf den Weg in die hessische Landeshauptstadt. Die angepeilte Strecke von 10,9 km wurde mit genügend flüssiger Verpflegung, jedoch ohne den obligatorischen Trolley angetreten.
Nachdem wir die Brücke hinter uns gelassen hatten, wurde bereits der erste Stopp eingelegt. Da wir Temperaturen um die 30 Grad hatten, nutzten einige die Gelegenheit, um sich noch schnell im Rhein abzukühlen. Danach ging es weiter Richtung Stadion.
Ein anderer Teil, der aufgrund von Arbeit und anderen Verpflichtungen leider nicht um 13:30 Uhr mitwandern konnte, war dafür am Wiesbadener Hauptbahnhof vertreten, um gemeinsam den von der aktiven Fanszene ausgerufenen „Marsch in Weiß“ zum Stadion anzutreten. Was soll man sagen – Wiesbaden wurde kurzerhand von in Weiß gekleideten Mainzern eingenommen. Einfach herrlich!
Am Stadion angekommen, verteilten sich unsere Mitglieder auf ihre Plätze und stimmten sich schon mal mit den restlichen 05ern ein. Dabei sei erwähnt, dass sich die Trotzköpp über die gesamte Gästekurve bis hin in den Sitzbereich der Brita-Arena verteilten und somit überall vertreten waren.
Ein kleines Manko waren die riesigen Schlangen an den Versorgungsständen, wodurch zwei unserer Mitglieder die erste Halbzeit der Verlängerung verpassten. Zum Glück fielen die entscheidenden Tore in der zweiten Halbzeit. Kurz gesagt: Der FSV gewann in der Verlängerung mit 1:3 – dank Treffern von Dominik Kohr, Jonny Burkardt und Nadiem Amiri.
Über 120 Minuten entwickelte sich ein durchaus spannendes Spiel, das dem einen oder anderen von uns einige Nerven kostete. Nach dem Spiel gab es glücklicherweise einen kurzen Heimweg, sodass man noch zu einer vernünftigen Uhrzeit nach Hause kam bzw. noch genug Zeit hatte, um in den Kneipen der Stadt den Sieg zu feiern.











